Neue Energiesparchips

Wer?

Infineon Technologies Austria AG
www.infineon.com/austria

Wo?

Siemensstraße 2, 9500 Villach

Was?

Neue Generationen von Energiesparchips

Infineon Austria ist ein Tochterunternehmen des deutschen Infineon Halbleiterkonzerns und einer der forschungsstärksten Leitbetriebe in Österreich.

In Villach werden Leistungshalbleiter entwickelt und hergestellt, die als digitales Herzstück in vielen elektronischen Geräten weltweit zu finden sind. Ob im Smartphone, im E-Auto, bei Solar- und Windkraftanlagen, im Kühlschrank oder in Rechenzentren - Leistungshalbleiter sind der Schlüssel, um Energie effizient zu wandeln, zu übertragen und den Energieverbrauch zu minimieren.

Die Energiesparchips von Infineon tragen aktiv zu einer höheren Energieeffizienz und zum Klimaschutz bei. Alleine die in Österreich im Geschäftsjahr 2020 produzierten Chips können über ihre Lebensdauer hinweg 81 Mal mehr CO2-Emissionen einsparen, als bei ihrer Herstellung entstehen. Daraus ergibt sich eine CO2-Reduktion von rund 9,1 Millionen Tonnen.


Bei Leistungshalbleitern ist Infineon Weltmarktführer. Damit das so bleibt, forscht und entwickelt Infineon an der nächsten Generation von Chips auch aus neuen Materialien wie Siliziumcarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN). Diese Materialien können den Strom noch effizienter wandeln und Energiewandlungsverluste in elektronischen Anwendungen halbieren.

Im Rahmen des IWB/EFRE Programms laufen folgende Forschungsprojekte:

  •  „FutureSiC“ – erforscht

den Einsatz von Siliziumcarbid für Spannungen ab 600 Volt für die effiziente Energieerzeugung
durch Wind und Fotovoltaik.

  • „FutureGaN“ -  verfolgt den Ansatz Galliumnitrid zu

marktfähigen Kosten aufzubereiten, um das On-Board-Laden von E-Autos oder das
ultraschnelle Laden für das Internet der Dinge zu unterstützen.

  • FutureSMART

– forscht an effizienten Leistungsschaltern für die Steuerung im
Automobil und Hybrid-KFZ.

  • „FutureSilicon-HV“

- zielt auf Hochvolt-Siliziumtechnologien für mehr Energieeffizienz in der E-Mobilität.

Gesamtinvestition

28,9 Mio Euro

Gefördert aus

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung