Innovative Forschung & Gründungs-beratung

Foto: Joanneum Research

Wer?

Fachhochschule Kärnten
www.fh-kaernten.at

Wo?

Europastraße 4, 9500 Villach

Was?

Die Nachfrage der Industrie nach kollaborativen Robotern, die in einer gemeinsamen Roboter-Mensch Arbeitsumgebung eingesetzt und sicher zusammenarbeiten können, hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer modularen Arbeitszelle für kollaborative Roboter, in der ein Mensch auf sichere und intuitive Weise mit dem Roboter zusammenarbeiten und interagieren kann. Das System verwendet eine benutzerfreundliche, auf Gestensteuerung basierende Mensch-Roboterschnittstelle.
Dadurch wird sowohl die inhärente Sicherheit für den Menschen gewährleistet, als auch eine höhere Geschwindigkeit der Roboterbewegungen und damit eine bessere Produktivität ermöglicht.

Die anspruchsvolle Anforderung besteht darin, die inhärente Sicherheit des Menschen in einer solchen Arbeitsumgebung durch Sensorik zu gewährleisten und gleichzeitig die technische Spezifikation ISO / TS15066 zu erfüllen. Aktuelle Forschungsansätze verwenden kamerabasierte Lösungen in Kombination mit am Roboter applizierten Sensoren, um einen sich nähernden Menschen zu erkennen. Ein Nachteil dieser Lösung ist, dass bei Verdeckungen (“Blind Spots”) z.B. aufgrund der Roboterbewegung, der Roboter frühzeitig in einem intrinsisch sicheren Zustand - d.h. mit reduzierter Geschwindigkeit - betrieben werden muss, wodurch die Produktivität deutlich sinkt. Ein zentraler Punkt des Projekts ist die Entwicklung eines neuartigen Sensorsystems zur Umgebungswahrnehmung (Perception Sensor) durch Fusion mehrerer physikalischer Messprinzipien (kapazitiv, time-of-flight, Radar etc.), um eine höhere Messrate, -reichweite, -genauigkeit und Auflösung für die Positionsschätzung und Bewegungserkennung in Echtzeit zu erreichen.

Das Projekt ist eine Forschungskooperation der Fachhochschule Kärnten mit der Universität
Klagenfurt und JOANNEUM RESEARCH ROBOTICS.

Weitere Informationen: www.cap-size.at/

Das Projekt "Unterstützung innovativer Gründungen" (UiG) ist ein Instrument zur Förderung von innovativen technologieorientierten und wissensbasierten Projekten mit wirtschaftlichen Erfolgsaussichten. Sie ermöglicht Gründer*nnen den Weg von der Idee bis zum Produkt oder Dienstleistung mit einer 9-monatigen Förderung und unter der Begleitung der Fachhochschule Kärnten. Im Rahmen der UiG-Förderung an der FH Kärnten werden die GründerInnen nicht nur mit der Expertise der Fachhochschule Kärnten unterstützt, sondern auch durch eine technischer Infrastruktur vor Ort. Zum einen die Innovationswerkstatt (Kreativraum), in der Produkte und Dienstleistungen in strukturierten Innvoationsworkshops entstehen und entwickelt werden können. Zum anderen die Labore der FH Kärnten und im besonderen das smart lab Carinthia als Prototypenlabor für die erste Umsetzung von Ideen. Weiters stehen drei Gründergaragen für Montagetätigkeiten und Versuchsaufbauten zur Verfügung, die jeweils exklusiv für ein Gründungsvorhaben genutzt werden können sowie acht Co-working Arbeitsplätze im Digital Flex-Desk am Campus. Wir begleiten im Jahr ca.12 Gründungsvorhaben.

Nähere Informationen: www.kwf.at/foerderungen/kwf-ausschreibung-umsetzung-innovativer-gruendunsvorhaben/ 

Case Study zum Projekt: www.efre.gv.at/projekte/case_studies/case_study_detail/gruender-initiative-in-kaernten-von-der-idee-zum-unternehmer  

Gesamtinvestition

CapSize: 301.668 Euro

UiG: ca. 735.000 Euro

Gefördert aus

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung