Testgeräte für Chipentwicklung

Foto: Photeon

Wer?

Photeon Technologies GmbH
www.photeon.com

Wo?

Hintere Achmühlerstraße 1, 6850 Dornbirn

Was?

Photeon Technologies mit Firmensitzen in Dornbirn und nahe Mailand ist ein weltweit
führendes Unternehmen in der Chipentwicklung für sogenannte ASICs (Application-Specific Integrated Circuits), für die je nach Kundenanforderung die entsprechenden Schaltkreise entwickelt werden. Zu den Abnehmern dieser Chiplösungen zählen neben mittelständischen Unternehmen aus Zentraleuropa vor allem weltweit führende Konzerne in der Automobilelektronik, im Consumer- und im Kommunikationsbereich. Zeichnete Photeon früher ausschließlich für das Chipdesign verantwortlich, wurde jetzt der nächste Schritt gemacht.

Unterstützt durch eine EFRE-Förderung wurden zwei Hightech-Geräte zur Funktionsprüfung der Chip-Rohlinge (Wafer) angeschafft. Mit dieser Investition konnte das Unternehmen weitere Teile der Wertschöpfung ins Haus holten und entsprechendes Know-how aufbauen. Die EU-Förderung habe die Entscheidung für die Investition entsprechend erleichtert. Es können im Unternehmen nunmehr die Testprogramme für die Chips eigenständig entwickelt, auf Waferebene validiert und in einem Temperaturbereich von -60 Grad bis +200 Grad Celsius charakterisiert werden. Dieser Schritt ermögliche es, auch Kleinserien selbst zu testen, um den Kunden schnellstmöglich getestetes Prototypenmaterial zur Verfügung zu stellen.

Damit hat Photeon den Sprung vom reinen ASIC-Entwickler zu einem Fabless-Halbleiter-Unternehmen gemeistert. Mit der Investition in technische Innovation konnte auch im Bereich der Fachkräfterekrutierung das internationale Team durch weitere Experten aufgestockt werden. Daneben ist die Ausbildung von Nachwuchs-Fachkräften auch ein wichtiger Bereich im Unternehmen, wobei die Nähe zur Fachhochschule am Headquarter in Dornbirn entsprechend genutzt wird.

Stimmen aus dem Projekt

„Unsere hochqualifizierten Ingenieure entwickeln – perfekt auf den Kundenwunsch zugeschnitten – das komplexe Chipdesign als Basis für die Herstellung von Silizium-Wafern. Die Qualität unseres Endproduktes hat sich durch die Investition noch einmal deutlich verbessert, obwohl die Toleranz schon davor sehr gering war. Auch bei bestehenden ASICs können wir Fehlermöglichkeiten ausschließen und Fortschritte machen, weil wir Testprogramme verfeinert haben. Das schafft neue und engere Kundenbeziehungen. Wir liefern höhere Qualität, schneller, flexibler und mit kürzeren Testzeiten“

Thomas Lorünser, CEO Photeon Technologies GmbH

Gesamtinvestition

Gesamtinvestitionskosten € 665.000,00, davon € 106.300,00 EFRE Mittel

Gefördert aus

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung