Netzwerk von Sportverbänden

Foto: Patrick Säly/Olympiazentrum Vorarlberg

Wer?

Olympiazentrum Vorarlberg GmbH
www.olympiazentrum-vorarlberg.at

Wo?

Höchsterstraße 82, 6850 Dornbirn

Was?

Diejenigen Trainerinnen und Trainer, die in der Nachwuchsarbeit auf Vereinsebene tätig sind, arbeiten überwiegend im Ehrenamt bzw. für kleine Anerkennungsbeiträge. Der Transfer von aktuel¬lem Know-how stellt die hauptamtlich Tätigen – gerade im Bodenseeraum – vor große Herausforde¬rungen. Die Anzahl und Bandbreite der angebotenen Weiterbildungen im Bodenseeraum ist zu niedrig – ein Hauptgrund dafür ist, dass die Nachfrage durch die Beschränkung der Teilnehmer auf ein einziges Land nicht für ein breit aufgestelltes, differenziertes Angebot ausreicht. Dafür soll durch die Erstellung eines koordinierten, grenzüberschreitenden Fortbildungsangebots Abhilfe geschaffen werden – durch die wechselseitige Kommunikation des Angebots sollen die notwendigen Mindestteilnehmerzahlen erreicht werden.
Die wichtige Aufgabe der Trainerinnen und Trainer findet in breiteren Bevölkerungsschichten kaum Anerkennung. Der Aufwand in der Aus- und Weiterbildung, die geringen Verdienstmöglichkeiten und die fehlende Anerkennung führen dazu, dass Trainerinnen- und Trainer-Nachwuchs äußerst schwer zu rekrutieren ist. Mit einem jährlichen Sportsymposium soll dem Vernetzungs- und Fortbildungs¬gedanken Rechnung getragen und ein öffentlichkeitswirksames Signal gesetzt werden.


Trainingsgruppen von Sportverbänden (z.B. Landeskadergruppen in einer spezifischen Sportart) arbeiten bislang weitestgehend für sich alleine. Trainingsgemeinschaften fördern die Leistungs-entwicklung und bieten Potential für Aufwandsminderungen (z.B. durch gemeinsame Anreisen zu Wettkämpfen und Trainingslagern). Auf Augenhöhe zusammenarbeitende Trainerinnen und Trainer fördern den Blick über den Tellerrand hinaus und bieten Impulse für die jeweils eigene Weiterentwicklung. Für die Hebung dieses Potentials ist eine systematische Vernetzung in den jeweiligen Sportarten nötig. Sportverbände aus den beteiligten Ländern arbeiten zusammen und treffen sich regelmäßig bei gemeinsamen Maßnahmen.

 

Stimmen aus dem Projekt

"In der Zusammenarbeit hat sich trotz der Pandemie enormes Potential gezeigt - einerseits sind die Herausforderungen in Baden-Württemberg und Vorarlberg die gleichen, andererseits ergänzt sich das Know-how wechselseitig perfekt. In der bisherigen Zusammenarbeit haben sich bereits die Ansatzpunkte für eine weitere gemeinsame Arbeit nach Projektende ergeben."

Projektleiter Mag. Sebastian Manhart, MBA

Gesamtinvestition

Gesamtinvestitionskosten: 429.410,40  Euro, davon EFRE-Mittel 257.646,24 Euro

Gefördert aus

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung - INTERREG-Programm Alpenrhein - Bodensee - Hochrhein