Revitalisierung Gürtelbögen

Foto: Monika Nikolic

Wer?

Stadt Wien, Wiener Linien
www.wien.gv.at/verkehr-stadtentwicklung/

Wo?

Urban-Loritz-Platz bis Spittelau

Was?

Eine der Problemzonen Wiens war der Bereich des Gürtelraumes.
1995 wurde für die Stadt Wien mit dem Förderprogramm „URBAN-Wien Gürtel Plus“ EU-Fördergelder aus der Gemeinschaftsinitiative URBAN genehmigt. Als Gebiet mit hoher Arbeitslosigkeit, Armut und schlechten Wohnbedingungen wurden die Stadtteile links und rechts der Gürtelstraße, dem äußeren Ring, der die Vororte von den Innenstadtbezirken trennt, als das „städtische Problemgebiet“ registriert. Die Stadt legte ein Sanierungskonzept vor, das den Prinzipien von „Nachhaltigkeit und „private-public-partnership“ entsprach.


Am Westgürtel konnte in den Jahren 1995-2000 eine Trendwende eingeleitet werden. Musikevents, neue Szenelokale, Galerien und Geschäfte in über 30 Stadtbahnbögen, aber auch Architektur, mehr Licht und ein bessergestaltetes Umfeld haben dazu beigetragen, dass dieser Raum vor allem durch junge Menschen neu belebt wurde.
Ziel war es, Bestehendes mit Neuem zu verknüpfen. Die innovativen Glasfassaden in den denkmalgeschützen Stadtbahnbögen versinnbildlichen dies auf geradezu idealtypische Weise.


Sanierung des öffentlichen Raumes in der Gürtelmittelzone. Auch die Grünflächen, die Bäume, die Fuß- und Radwege sowie eine funktionierende Beleuchtung sind öffentliche Infrastrukturleistungen, die einer kontinuierlichen Erneuerung bedurften.
Die Entscheidung der Stadt, die neue Stadt-Hauptbibliothek am Westgürtel zu situieren, zeigt eine zusätzliche Facette, wie die Stadt den Gürtel von seinem abgewohnten Image und Rotlichtmilieu wegbrachte und aufwertete.

Gesamtinvestition

 EUR 13.430.000 davon EFRE-Anteil EUR 4.200.000

Gefördert aus

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung